Allgemein

20 Jahre ist es nun her, seit ich als «junger» Vizepräsident die erste MVN-Info publizierte. 20 Jahre, in denen sich die Medienwelt radikal verändert hat, 20 Jahre, in denen ich zum 8.-ältesten Mitspieler und bei weitem ältesten Vorstandsmitglied geworden bin.

Die Ursprünge

Als der vorletzte Präsident Daniel Pfenninger 1995 das Amt antrat, rief er den «Nefti-Marsch» ins Leben, eine Broschüre im A5-Format mit Informationen aus dem Vereinsleben. Nach 10 Jahren übergab er mir diesen Bereich mit dem Auftrag, das Format zeitgemäss zu überarbeiten. Das war eine Aufgabe nach meinem Geschmack, hatte ich doch 2 Jahre zuvor die Website von Klaus Bösch übernommen und ebenfalls modernisiert und völlig neu gestaltet. So kreierte ich, inspiriert vom Info-Blatt eines Sportvereins, die MVN-Info. Mein Anspruch war und ist es, mit Website und MVN-Info den Passivmitgliedern und Freunden des MVN immer aktuelle, interessante und angenehm zu lesende Informationen über das Geschehen im Verein zu liefern.

Erste MVN-Info mit einem Bild des noch ziemlich viel jüngeren Redaktors

Die Zeit vergeht

Die Zeit verging, und 2010 übernahm ich mit dem Präsidium auch das Amt des OK-Präsidenten der Abendunterhaltungen und damit auch die Verantwortung für die entsprechenden Flyer, Plakate und sonstigen Werbemittel. Ich bin ja kein gelernter Grafiker, aber ich hatte und habe immer noch unheimlich Spass am gestalten von Drucksachen und Webauftritten. So kam es, dass ich nach meinem Rücktritt als Präsident an der denkwürdigen Corona-GV 2020 den Bereich PR und Website behielt.

Bei der Website war es ja so, dass sich in den letzten 20 Jahren die Technologie rasant entwickelte: beim ersten Design ging es vor allem darum, ansprechende Grafikelemente mit möglichst «leichten» Bilddateien zu realisieren, da die meisten Leute noch schrecklich langsame Modems hatten. Heute soll das Ganze möglichst multimedial, animiert und grafisch ausgeklügelt daherkommen, die Datenmenge ist kein Thema mehr. Die erste MVN-Website war noch statisch (immerhin gab es schon Dreamweaver als Hilfsmittel), jetzt läuft alles über Content-Management-Systeme. Ich war also immer wieder gefordert, die neuen Techniken wenigstens rudimentär zu erlernen.

Screenshot der ersten CMS-basierten MVN-Website, damals noch auf Joomla

 

Im Printbereich jedoch hatte ich in all den Jahren nie das Gefühl, die MVN-Info wirke verstaubt. Ich wechselte zwar von vielen kleinen zu weniger, dafür grösseren Fotos, aber sonst blieb alles beim alten. Jedesmal, wenn ich mir überlegte, ob und wie ich diese Publikation modernisieren könnte, kam ich zum Schluss, dass sie mir immer noch gefällt. Aber ich bin seit ein paar Jahren zum «Nonno» befördert worden, und vielleicht ist das einfach grossväterliche Verstaubtheit.

Soll man von der Printform zur Newsletter wechseln? Man würde natürlich Druckkosten sparen. Aber Hand aufs Herz: wer liest schon all die unzähligen Newsletters, die in unserer Mailbox landen. Oft nehme ich mir vor, eine solche zu lesen – und nach einigen Tagen ist sie so weit unten in der Liste, dass ich sie ungelesen vergesse. Oder soll man wieder zu einer ausführlicheren Publikation als Heft mit Jahresberichten langen Artikeln und vielen Sponsoren-Inseraten wechseln? Ehrlich gesagt, wenn ich solche Hefte von befreundeten Vereinen kriege, blättere ich meist nur rasch durch und lese das Wenigste. Ausserdem graut mir vor dem Gedanken, unsere treuen Sponsoren auch dafür noch um Hilfe zu bitten.

So komme ich immer wieder zum Schluss: ich lasse es so, wie es ist. Falls Sie aber Verbesserungsvorschläge haben oder Ideen, wie man das anders machen könnte – schreiben Sie ungeniert einen Kommentar rein, ich freue mich über Ihre Rückmeldungen, denn auch als «Nonno» mache ich die PR-Arbeit für den MV Neftenbach immer noch sehr gerne und gedenke, diesen Bereich noch einige Jahre weiter zu betreuen.

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