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Nach corona-bedingten Verzögerungen war es heute so weit – Brigitte Büchi hob an „ihrem“ 11. Bettagsgottesdient zum letzten Mal den Taktstock als offizielle Dirigentin des Musikvereins Neftenbach. Seit Sommer 2009 hat sie die musikalische Entwicklung des Vereins entscheidend beeinflusst und in dieser Zeit viel errreicht.

Ein Traditionsanlass des MVN

Der Bettagsgottesdienst gehört seit Jahrzehnten zum festen Jahresprogramm des MVN. Im Jahre 2009 war dies der erste offizielle öffentliche Auftritt des MVN unter seiner frisch gewählten Dirigentin Brigitte Büchi. Anfangs fand er – wenn es das Wetter erlaubte – auf dem Chräen statt. Später entschied sich die Kirchenpflege, diesen Anlass aus logistischen Gründen auf den Kirchenplatz zu verlegen. Meistens konnte man den Gottesdienst auch tatsächlich draussen abhalten, und der MVN gewöhnte es sich an, nach dem offiziellen Ausgangsstück noch ein kurzes Ständchen zu geben, in der Regel von Bratwurstduft umweht.

... und doch anders als sonst

Auch diesmal war es trocken, doch bedeckt und eher frisch. Beim Erklingen des Ausgangsstücks „Summer Winds“ erinnerte sich die Sonne doch noch an ihre sommerlichen Pflichten, drückte etwas durch den Hochnebel hindurch und grüsste ihrerseits die abtretende Dirigentin mit ein paar Abschieds-Strahlen. Obwohl die offizielle Verabschiedung Brigittes natürlich mit allem drum und dran an der Herbstversammlung stattfinden wird, überreichte ihr der Präsident Philipp Roger einen Blumenstrauss und Pfarrer Görlich zwei Gläser Honig – oder war da gar himmlisches Manna drin? So hob denn Brigitte zum letzten Mal den Taktstock, um das traditionelle Ständchen darzubieten. Nur der Bratwurst-Duft fehlte – Corona liess wieder mal grüssen. Aber nachdem wir ja schon am Vortag am Samstagsmarkt eine Wurst gekriegt hatten, war das zu verkraften. Das Publikum jedenfalls freute sich über die 20 Minuten Musik und verabschiedete unsere Dirigentin mit warmem Applaus.