2018 09 29 0029.09.2018: An schnelle Läufe sind sich Klarinettist/innen und Querflötist/innen ja gewöhnt - doch diesmal ging's um was ganz anderes: der MVN hat für die diesjährige Winti-SOLA-Stafette ein Team zusammengestellt! Von Querflöte bis Tuba, von Trompete bis Saxophon war heute alles am Start, und auch altersmässig erstreckte sich das Team von 16 (Anna) bis 60 (Alex). Lediglich zwei vereinsexterne Läuferinnen hatten wir benötigt, plus noch Remo, der kurzfristig einsprang, denn Andrea fff1 und konnte nicht mitlaufen.

1 Nein, das heisst diesmal nicht forte fortissimo, sondern "fiel fom Ferd".

Unsere Startläuferin Sandra Horisberger schlotterte im kalten Biswind vor sich hin, doch ihre Motivation war ungebrochen, und so machte sie sich um 09:00 Uhr auf den Weg nach Sennhof. Ich bewältigte die Strecke mit dem Velo und konnte dort die erste Übergabe an Livia live verfolgen. Das klappte wunderbar, und Sandra strahlte trotz der eben durchgemachten Strapazen. Die weiteren Übergaben erlebte ich nur z.T. per WhatsApp, da ich wieder nach Hause strampeln musste, um meine Kohlenhydratspeicher für meine Etappe wieder optimal zu füllen. Beim Re-Start am Schützenweiher schien bereits die Sonne vom stahlblauen Himmel, und ich ärgerte mich über meinen Entscheid, den langärmligen Icebreaker angezogen zu haben. Es wurde dann auch ziemlich brutal warm, vor allem beim Aufstieg zum Taggenberg. An meinem Etappenziel wartete eine mir unbekannte junge Dame in Pink (Fabia), um die Königsetappe zu übernehmen. Dass auch Weidi, Sandra und Gertrud als Empfangskomitee dastanden, hat mir natürlich schon sehr gut getan. Das letzte Drittel der Strecke war dann fest in Frauenhand, und um 17 Uhr standen einige von uns im Zielraum bereit, um unsere Schlussläuferin Sandra Möckli in Empfang zu nehmen - mit lautem Anfeuern rannten wir dann die letzten 100m mit ihr ins Ziel. Alle Teammitglieder haben ihre Strecke geschafft, das Ziel ist also erreicht!

Es war schon ein spezieller Anlass - da sitzen die einen noch zuhause am Frühstückstisch, während die anderen am anderen Ende der Stadt sich die Seele aus dem Leib rennen, oder man rennt und sieht auf dem Handy, dass der Vorläufer schon geduscht ist. Es gibt Teammitglieder, die man den ganzen Tag nie sieht - und doch hat man miteinander eine tolle Leistung erbracht. Irgendwie ungewohnt, wenn man in der normalen Vereinstätigkeit die Teamleistung durch perfekte Synchronität zu erreichen versucht.

Leider konnten nicht alle am anschliessenden Pasta-Essen dabei sein. Wir mussten zwar so lange anstehen, dass wir fast verhungerten, aber die Pasta war toll, das Bier auch und die Stimmung sowieso. Ganz allgemein war die Organisation des Anlasses absolut hervorragend, da gibt es gar nichts zu kritisieren. Sogar das Wetter passte. Jedenfalls haben alle die am Pasta-Essen dabeiwaren gefunden - nächstes Jahr wieder.

Ach ja, für die ganz leistungsorientierten. Wir waren NICHT die letzten, aber wir haben noch ein klein wenig Entwicklungspotential.

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