2015 12 04 0004.12.2015: Um 17:00 Uhr fällt noch ein ekelhafter Nieselregen, doch der Wetterbericht verspricht, dass dieser aufhören soll. Optimistisch stellen Yvonne und Anita vom Familienverein ihre Feuerschalen und Dreibeine auf, um den MVN mit einem Freiluft - Fondue vor dem Chileträff zu beglücken. Pünktlich um 18:30 Uhr hört der Regen auf, und die ersten Musikanten treffen zum Apéro ein. So kann der traditionelle Chlausabend des Musikvereins doch wie geplant ablaufen, diesmal organisiert von unserem Jungmitglied Pascal Müller.

Die Teilnehmerquote ist erfreulich hoch, es kommen fast alle Mitspieler, sogar die momentan dispensierten nutzen die Gelegenheit, um wieder mal die Musikkolleg/innen zu treffen. Auch unsere drei jungen Mädels Regula, Livia und Anna sind dabei und geniessen das Vereinsleben von seiner gemütlichen Seite, und als "Spezialgast" ist auch Andy Wolf dabei, der uns in diesem Jahr auf dem Schlagzeug oft aus der Patsche geholfen hat. Bei Punsch oder Weisswein, selbstgemachten Apérohäppchen, Chips und Nüsschen kommt man rasch ins Gespräch und baut den richtigen Appetit auf, um sich dann auf Yvonnes Geheiss mit "Lanze" (XXL-Fonduegabel) und "Rüstung" (Schösschen mit Weisswein- und Brottäschchen) auszurüsten und auf die Fonduepfannen zu stürzen. Das Gefecht um die Brotmocken verläuft glücklicherweise unfallfrei, das Fondue kommt bei allen sehr gut an, und Stefan brät glücklich seine "Sonderwurst" an den glutenfreien Gluten unter der Fonduepfanne (der eine oder andere carnivore Musiker beneidet ihn vielleich sogar ein bisschen).

Nach dem Rückzug in die Wärme des Chileträffs lassen wir das Fondue in den Gedärmen etwas setzen und spülen es mit geeigneten Getränken runter, wobei Flavia als Neulenkerin (0.0%!) sogar ihr eigenes alkoholfreies Bier mitgebracht hat, um nicht Mineralwasser trinken zu müssen - da soll noch einer sagen, die heutige Jugend sei nicht seriös. Als dann Yvonne und Anita verkünden, dass das Dessert bereitstehe und sich verabschieden, ist jedenfalls wieder genügend Verdauungskapazität vorhanden, um diese neue Aufgabe in Angriff zu nehmen. Als sich die Reihen lichten und der Schreibende die Harasse ins Auto lädt und sich dann auch verabschiedet, bleiben die drei Jungs Pascal, Mattia und Stefan zurück. Irgendwann im Verlaufe dieser Nacht werden sie den ganzen Abwasch machen, den Boden wischen und feucht aufnehmen, die Tische putzen, alles wieder in Ordnung bringen und am Schluss den Schlüssel einwerfen - herzlichen Dank euch dreien, dass diesmal ihr diese undankbare Aufgabe übernommen habt: es ist schön, sich in einem Verein engagieren zu dürfen, bei welchem alle tatkräftig mithelfen, schöne Anlässe durchzuführen.

 


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