Wie schon bei der Eröffnung vor einem Dutzend Jahren durfte der MV Neftenbach bei der Neueröffnung der LANDI Neftenbach und seiner neuen Auto-Waschanlage zu einem Nachmittagskonzert aufspielen.
Die Befürchtung, wir müssten in der Waschanlage spielen (ob da die Töne auch noch sauberer werden?), bewahrheitete sich glücklicherweise nicht. Doch auch ausserhalb der Anlage war es an diesem Mittag ziemlich nass, liess doch die vom Wetterbericht angesagte Aufhellung sehr auf sich warten. So wurden im Festzelt zwei Tische beiseite gestellt, und der ganze Verein drängte sich auf die frei gewordene Fläche. Vor allem in der Tiefe war der Platz ziemlich knapp, und den armen Klarinettist/innen spielten die Trompeten buchstäblich direkt in die Ohren. Die Zeltheizung funktionierte tadellos, der Schweiss begann bei einigen schon vor Konzertbeginn zu rinnen.
Unter der Leitung von Marcel Ingold präsentierte der Verein einen dreiviertelstündigen Ausschnitt aus seinem Sommerprogramm. Für die Mitspielenden war es akustisch anspruchsvoll, hörte man sich doch teilweise kaum selber, doch im Zelt hat sich der Klang nach Aussage vieler Zuhörer/innen gut gemischt und ergab einen schönen Sound. Weden Musiker/innen noch der Dirigent liessen sich von den Gästen beirren, die sich mit der ergatterten Wurst oder den Pommes in der Hand am Orchester vorbeidrückten, um ihren Sitzplatz zu erreichen. Die Stimmung war gelöst und aufgeräumt, wie man es sich bei einem solchen Fest wünscht.
Nach dem Konzert durften die Musikant/innen noch ein Essen und ein Getränk geniessen – herzlichen Dank dem FC Neftenbach, der die Festwirtschaft führte. Herzlichen Dank auch der LANDI Neftenbach für diese Auftrittsmöglichkeit. Es macht immer wieder Spass, an solchen Anlässen zu spielen.


















